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    <title>Lauschangriff der Karteileichen : Rubrik:Literatur</title>
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    <dc:publisher>meliterature</dc:publisher>
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    <title>Lauschangriff der Karteileichen</title>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/5032935/">
    <title>Lesen &lt;3</title>
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    <description>Bin eben mit &quot;Mordaffäre Molitor&quot; von Rolf Avena fertig geworden. Werde demnächst was Kleines drüber schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe den Tag wie geplant in der Bibliothek verbracht und mich währenddessen spontan dazu entschieden, endlich mal Proust zu lesen. Es waren nur die Bände &quot;Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&quot; vorhanden und glücklicherweise war der 1.Teil gerade noch vertreten [bei Buchbänden sind die Lesekunden sehr gewitzt: die sprechen sich wahrscheinlich untereinander ab, damit man selbst nicht mehr der Reihenfolge nach lesen kann - das glaube ich wirklich; oder einer nimmt sich alle Bände mit, obwohl er in dem Zeitraum der Leihe nie damit fertig werden kann, Hauptsache, es ist niemand da, der es ihm wegnehmen kann]. Außerdem ein Wälzer &quot;Deutschsprachige Gegenwartsprosa seit 1970&quot; von einer Irmgard Scheitler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Julie bin ich in die schönste Kinderbuchhandlung in der ganzen Altstadt von Saarbrücken gegangen [so bunt, so voll, so schön] und hab Krabat gesucht. Vor einem Monat ungefähr haben mein Freund und ich fern gesehen; es lief ein Trailer für einen Film, der im November in die Kinos kommen soll:&quot;Krabat&quot;. Alex freute sich, sagte, er kenne das Buch, das habe früher sein Deutschlehrer vorgelesen, es sei so toll. Heute habe ich mich daran erinnert. Ich mag die Bücher von Preußler, schon als Kind, komischerweise habe ich noch nie was von Krabat gehört - das wird sich in den kommenden 60 min ändern, ich habs mir nämlich gekauft [zurück in die Kindheit; ich liebe Preußler-Bücher &amp; Ende-Bücher &amp; Kordon-Bücher, wobei die eher realistisch angehaucht sind, aber für meine Jugendzeit waren sie gerade perfekt] :D</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 meliterature</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T16:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4887106/">
    <title>Materie</title>
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    <description>Wie macht man auf klug, ohne klug zu sein? Wie bringe ich es zustande, undurchsichtlich zu werden, obwohl die Brühe glasklar ist? Wie macht man auf scheißklug?! Indem man es studiert? Indem man es erlernt? Indem man den Spiegel zum besten Freund macht? Wie wie wie wie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negativum N°1: Ich verstehe die Gedichte nicht. Sie entgleiten mir, nach der ersten Zeile, dem ersten Wort, dem ersten Buchstaben. Gedichte der Gegenwart? Ich finde nichts dahinter. Manches hört sich schön an, entrückt und verzückt und natürlich weiß nur der Autor was mit dem verschrobenen Vierzeiler wirklich gemeint ist, aber soll er sich das anmerken lassen?&lt;br /&gt;
Was damit zusammenhängt, sind die fachliterarischen Diskussionen. Ich bin ein Kind des Kindergeldes und eines arbeitsfreien Tages (C.Rochefort). So gern ich dagegen ankämpfe - in der Komplexität der Texte benötige ich eine gewisse Einfachheit, sprich eine Ordnung. Meistens finde ich sie nicht auf Anhieb. Das macht mich nervös. Muss man denn ständig in verworrener Vielfalt von etwas reden, das in Wirklichkeit viel anders aussieht? Neopurismus müsste her. Aber dalli! Vite vite, ich krieg schon nen Ausschlag.&lt;br /&gt;
N°2 resultiert aus alle dem, denn es ist eine Gefühlsempfindung, eine innerliche Tatsache: die Gegenwartslyrik (vielleicht auch ein bisschen die -literatur, obwohl ich das nicht sagen kann. Bin ich doch ein Kind dieser Literatur)  passt mir nicht. Genauso wie mir die meisten Kleider nicht passen. Weil ich zu dicke Oberarme habe, einen zu schwabbeligen Bauch, breite Oberschenkel, viel zu große Brüste. Indem ich einfach ein undefinierbarer Fleischkloß bin, passe ich nicht in die Klamotten. Metaphererklärung, denn ich will auf den Trip des Neopurismus (gibts den denn schon? Eine stumme Maxime müsste errichtet werden): Klamotten = Gegenwartsliteratur, Fleischkloß = willige Masse, aber schwach. Aus, vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Uni Leipzig habe ich heute die Bewerbung abgeschickt. Die werden mich hassen. Hildesheim ist Mitte Mai dran. &lt;br /&gt;
Ich sehe keine Chancen.&lt;br /&gt;
Hier im Saarland sind alle hellauf begeistert. So viel habe ich schon gemacht. Und ist es gut, ist es viel genug? Nein! Mehr, mehr, mehr muss her. Auf der Jagd nach Praktika, nach Bescheinigungen, wohlwollenden Worten. Da lese ich Ann Cotten in Bella triste Nr. 20 und sie schreibt, es sei ihr egal, wie viele LeserInnen sie habe, ob sie überhaupt jemand liest, ob sie damit Geld verdient oder nicht, sie hat ja ein Stipendium, ihre Sorgen lägen woanders. Wo, anders? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mir tobt ein Krieg. Ich brauche neue Metaphern. Studieren Sie, was Ihnen Spaß macht! Das hat eine Journalistin heute im BIZ gesagt, vor einer Gruppe junger Menschen, die alle irgendwie Redakteure und Reporter werden wollen. Aber, sie brauchen Praktika! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktika...ich benötige erst einmal ein Konzept!</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 meliterature</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-24T21:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4587358/">
    <title>Foer</title>
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    <description>Erst google ich sein Bild, dann finde ich seine Adresse heraus, dann schreibe ich ihm einen Brief. Auf deutsch und auf englisch. Ich liebe Sie. I love you so. Much, much, much. Ich frage ihn, ob er mir etwas von seiner Fantasie abgeben kann - can you spend me a piece of your mind? - und mir zeigt, wie man so schreibt. So beautiful, umwerfend, witzig und dennoch so tiefsinnig, dass ich weinen muss und lachen, dass ich mich gar nicht mehr von seinem Buch trennen will, in ihm leben, die ganze Zeit für immer und immer und immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag viele Bücher. Ich liebe sehr viele Bücher, aber es gibt nur wenige, die in mir solche Emotionen wecken, dass ich nicht weiß, was ich als Nächstes tun soll. Manchmal glaube ich, ich sei gefühlstot, weil mir andere bezeugen, wie toll dieses und jenes Buch sei, dabei empfinde ich entweder nur ein angenehmes oder gar kein Gefühl bei diesem und jenem Buch. Aber, wenn ich seine beiden Bücher lese [can you write googolplex books only for me?], dann bricht es aus mir heraus und ich verstehe und vergesse alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will ihn auch fragen, wie er das mit der Recherche macht, wie er sein Buch aufgebaut hat, vor allem sein erstes [&quot;Alles ist erleuchtet&quot;] und wie er auf Oskar kam. Oskar, so ein Kind hätte ich gerne. Und mit solch einer Oma hätte ich mich gerne per Walkie-Talkie unterhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, Mr.Foer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[p.s.: Gegoogelt. Er sieht aus wie Daniel Radcliff als Harry Potter im ersten Teil. Dabei ist der Mann dreißig. Ich habe ihn mir anders ausgedacht. Breitschultrig und männlich mit Stirnfalten und charmantem Lächeln.  Schon seltsam, wie man sich die Menschen vorstellt, wenn man nur ihre Texte liest. ]</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-01-06T11:52:00Z</dc:date>
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    <title>Konjugation</title>
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    <description>&quot;...wenn die Konjugation nicht wäre, hätten wir gar kein Bewußtsein davon, daß wir getrennte Individuen sind...&quot; (Amélie Nothomb, Die Reinheit des Mörders, S.216)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glavinic ist ein Jammerlappen. Und der hätte beinahe den Deutschen Buchpreis bekommen. Ich lese ihn, manchmal belustigt, manchmal deprimiert. Das Langweilige ist, dass Glavinic ohne Umschweife über sich selbst schreibt und über die Menschen, die ihn umgeben, die alle ihr Einverständnis geben mussten, damit er sie veröffentlichen durfte. Andererseits gefällt er mir, der Glavinic. Er weckt solch eine Sehnsucht in mir auch zu schreiben, richtig zu schreiben. Keine abgehackten Tagebucheinträge, lieblose blog-Beiträge, schulisch erzwungene Texte, schnelle Artikel. Und der immer währende Gedanke: da liegt zu Haus in einer Schublade meines Schreibtisches - rechts - eine blaue Mappe, die unvollendet ist, die täglich danach schreit:&quot;Schreib mich, füll mich, mach mich fertig - vollendet!&quot; und ich renne davor weg, weil ich Angst habe, weil ich meine Ziele zu hoch stecke, weil ich weiß, dass ich es nicht schaffen werde, weil es so ist und weil ich jeden Abend, bevor ich zu Bett gehe daran denke. Es hat einen rituellen Charakter angenommen, dieses Unvollendete, Unbenannte in meiner Schreibtischschublade. Ich bete jeden Abend, wie ich manchmal bei gewissen Ängsten zu Gott an meiner Zimmerdecke gebetet habe. Jetzt bete ich Litaneien voll möglicher Weiterführungen, möglichen Phrasen. Ich lese Bücher, Bücher, Bücher. Ich glaube, ich vernachlässige die Schule, dabei vernachlässige ich meine blaue Mappe. Ich schreibe Zitate raus, kaufe mir etliche Zeitungen und lese doch nur den Feuilleton. Heute habe ich mir bella triste bestellt (www.bellatriste.de) nach langen Überlegungen und weil ich doch nichts weiß über die literarische Welt da draußen und das macht mich noch unsicherer, noch mutloser. Ich hab schon geweint. Alex war irritiert, er versucht mich zu verstehen und versteht mich doch nicht. Ich versteh mich ja selbst nicht mehr. Bin ich ein Panikmensch? Ich bleib doch immer so ruhig. Ich weiß, es klappt nicht. Ich muss was studieren, das mir gerade so gefällt. Gerade so. Meine größte Angst. Ich mach mich selbst zum Wrack. Und dann kommt so einer wie Glavinic (er möge es mir nicht übelnehmen - Die Arbeit der Nacht soll ganz gut sein, ich werde es noch lesen und außerdem schreibt er ja nicht schlecht; witzig und sympathisch) und zum ersten Mal tut es mir weh, zu lesen. Körperlich. Es zerreißt mich und ich weiß, wenn dieses Elend nicht bald ein Ende hat,  werde ich mich damit abfinden müssen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Vielleicht bin ich nicht dafür gemacht. Vielleicht habe ich mir eine schöne Illusion geschaffen, die sich nicht erfüllen kann, weil die Definition der Illusion die Wirklichkeit nicht mit einschließt.) &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4417487/">
    <title>Artikel</title>
    <link>http://meliterature.twoday.net/stories/4417487/</link>
    <description>Anbei mein Artikel über den Schriftstellerkongress:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chilly-online.de/index.php?action=art&amp;do=show_one&amp;art_id=387&amp;rubrik_id=3&quot;&gt;http://www.chilly-online.de/index.php?action=art&amp;do=show_one&amp;art_id=387&amp;rubrik_id=3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grammatikalische Fehler muss ich noch verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poetry Slam in Saarbrücken gibt es nicht mehr. Der Veranstalter schrieb es mir. Er ginge für ein Jahr ins Ausland, Nachfolger fand sich keiner mehr, Projekt Sprechende Bühne wird still gelegt, halt die Ohren steif. Gruß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon schade...</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-06T14:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4414209/">
    <title>Das Fehlen</title>
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    <description>Mir fehlt die Lust am Schreiben, die Lust am Sein. Täglich sehe ich in das Morgen, das nie kommen wird und träume von zukünftigem Vergangenen und weiß trotzdem: nie kann es so sein. Ich stelle mir Bedingungssätze, Phrasen im Konjunktiv. Das Leben ist kein Konjunktiv, sagt der geschmacklose Moderator bei &quot;Schlag den Raab&quot;, das wir uns aus Verzweiflung antun, weil wir  uns nicht schon wieder die Dokumentation auf arte ansehen wollen. Ein Filmteam versucht Demokratie in eine chinesische Schule zu bringen. Beim ersten Mal interessant, beinahe faszinierend, als beobachte man Tiere in ihrer freien Laufbahn, kalkuliert, was passieren könnte, wenn der eine mehr Fleisch bekommt als der andere und hofft, dass sie sich nicht zerfleischen, hofft auf Gerechtigkeitssinn. Beim zweiten Mal wird es abstrus, erschreckend und das dritte Mal tut man es sich nicht mehr an, weil es einfach nur trostlos ist. arte, sowie sämtliche Dokukanäle weiden sich an genialen Dokumentationen, wiederholen sie leider deswegen aber auch viel zu oft. &lt;br /&gt;
Vielleicht lebe ich neben mir her. Irgendwo schmerzt es, ich weiß nicht wo, ich lasse es brennen, schreien. Warte, bis es vorbei ist, bis es sich selbst heilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Energieraubend ist die Schule, nicht der Unterricht, sondern die Stufe. Die Menschen, diese schrecklichen Jungerwachsenen, die sich einbilden, alles auf Anhieb besser und schneller zu können, als du und wenn es nicht so funktioniert, wie sie es wollen, dann bist du schuld. Heute habe ich mich einfach weggedreht. Ich kanns nicht mehr hören. Meine Mathelehrerin gibt mir den Rest:&quot;Wenn Sie Logik lernen wollen, dann müssen Sie dort zuhören, wo es logisch wird.&quot; Und: sie hat immer Recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin leer. &lt;br /&gt;
So leer.&lt;br /&gt;
Dabei muss alles in mich hinein. Ich muss müssen, um zu bestehen und ich wills nicht.</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-05T15:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4397230/">
    <title>Und wieder</title>
    <link>http://meliterature.twoday.net/stories/4397230/</link>
    <description>Herzlich Willkommen, Rachel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich Willkommen im HP-Wahn.&lt;br /&gt;
Gefangen seit 125 Seiten. Vor einer Woche habe ich noch gesagt, dass die Rowling eigentlich nicht schreiben kann. Für den Moment bin ich geläutert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[Und Stolz überfällt mich: eine Reihe beendet. Durch die Kindheit, die Pubertät begleitet - Harry Potter. Das erzähl ich mal meinen Kindern. Genauso wie meine Tante mir von Pucki erzählt und ausgeliehen hat.]&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:date>2007-10-30T15:37:00Z</dc:date>
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    <title>Werden, Sein</title>
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    <description>&lt;b&gt;Sein wie Reich-Ranicki. Werden wie geschriebenes Wort. Das wärs.&lt;/b&gt;</description>
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    <dc:date>2007-10-28T10:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4355997/">
    <title>Hilfe...</title>
    <link>http://meliterature.twoday.net/stories/4355997/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Gibt es eine zuverlässige Internet-Seite, die sämtliche Neuerscheinungen aus der Literatur auflistet?&lt;/b&gt; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich darf nämlich über meine Redaktion ab sofort kostenlos Neuerscheinungen einfordern, aber nur, wenn ich drüber schreibe, was nichts ist, wenn man vergleicht, welche tollen Bücher ich mir in Zukunft aussuchen darf.   :D</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 meliterature</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-16T19:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4346644/">
    <title>Vampirfrauen</title>
    <link>http://meliterature.twoday.net/stories/4346644/</link>
    <description>Die &quot;Vampirfrauen&quot;, wie lethe sie genannt hat, hatten ihr Gebiss zur Reinigung abgegeben. Ganz nett, fröhlich und dergleichen mehr waren sie. Lachten über meinen angeblichen Artikelüberfluss, trugen mich automatisch zum Foto-Seminar ein. Wie nett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht schreibe ich später mehr. Jetzt ist mir nicht danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findelkind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 1/2 Schreibtipps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schriftsteller lesen, wenn sie nicht schreiben. &lt;br /&gt;
2. Schreibe jeden Tag, dann wirst du von Tag zu Tag besser. &lt;br /&gt;
3. Gedichte müssen sich nicht reimen. &lt;br /&gt;
4. Denke nicht in Phrasen, vor allem schreibe sie nicht. &lt;br /&gt;
5. Ein Text der dich selbst nicht begeistert, wird deine Leser nicht am Gähnen hindern. &lt;br /&gt;
6. Auch Schriftsteller sind Leser, sie lesen immer und überall. &lt;br /&gt;
7. Mach dir eine Liste von Wörtern, die du sichtlich zu oft benutzt. &lt;br /&gt;
8. Stell eine Liste von Büchern zusammen, die du unbedingt lesen willst. &lt;br /&gt;
9. Und eine zweite von denen, die du auf jeden Fall lesen musst. &lt;br /&gt;
10. Welche Themen, Menschen, Orte etc. interessieren dich brennend? Schreib das auf. &lt;br /&gt;
11. Übe dich im Plagiat: Schreibe jeden Tag eine Buchseite von einem Schriftsteller ab, den du bewunderst. &lt;br /&gt;
12. Nimm deinen eigenen Text und übertrage ihn in den Stil des verehrten Romanciers. &lt;br /&gt;
13. Ein Text muss nicht immer philosophischen Tiefgang haben. &lt;br /&gt;
14. Vergiss dein Notizheft und Schreibstift nicht. &lt;br /&gt;
15. Jeder Tag ist eine Wundertüte: Immer ist eine Überraschung drin. &lt;br /&gt;
16. Geh unter Menschen, auf eine Demo, in Ausstellungen, ins Kino oder in ein Konzert. &lt;br /&gt;
17. Wolltest du nicht schon immer wissen wie es ist, jemand anders zu sein? Erzähle ein Ereignis aus der Sicht von verschiedenen Personen. &lt;br /&gt;
18. Du bestehst nicht nur aus Kopf: Genieße Essen und Sex und halte dich fit durch Großputz, Wohnung umräumen, schwimmen und lange Spaziergänge.&lt;br /&gt;
19. Ende der Schonzeit: Fang endlich an mit dem Schreiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: autorenhaus.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[fand ich irgendwie niedlich]&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>meliterature</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://meliterature.twoday.net/stories/4321839/">
    <title>Vonwegen</title>
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    <description>&lt;b&gt;Übermut ist mein zweiter Vorname. Auszuwechseln mit Übereifer, Selbstüberschätzung und falscher Stolz.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsch-Arbeit über &quot;Berlin Alexanderplatz&quot; ging in die Hose. Wahrscheinlich wollte ich unbedingt über die Dreiecksbeziehung von Biberkopf schreiben und habe die anderen Aspekte [Lüders, Pums-Kolonne, Tod, Herbert, Eva] einfach außen vorgelassen [nicht nur wahrscheinlich]. Wegen einer einzigen, bei meinen acht Seiten nicht einmal eine Seite umfassende Passage, habe ich noch eine 10 bekommen. Und das hat mich geschockt. Hätte ich den Teil weggelassen, wäre es &quot;nicht einmal eine gute 3 geworden&quot;. Ich bewege mich auf einem schmalen Grad. Dünn, zerbrechlich. Und jedes Mal ängstige ich mich, schwitze, verliere den Gleichgewichtssinn und falle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es gibt aber noch einen Grund, warum Mieze und Reinhold die guten und bösen Mächte darstellen: Franz ist kein Mensch der Reflexion, sondern der Tat. Er meint, das Leben und die Menschen im Griff zu haben und benötigt keine Unterstützunh, denn er ist eine Kämpfernatur, ein Krieger. Jedoch kämpft er gegen den Falschen. Nicht die Welt, nicht das Leben ist gegen ihn, bringt ihn zum Straucheln. Er selbst ist es, der sich bekämpfen muss, denn er selbst bringt sich zum Stolpern. Da er aber die Schuld bei anderen sucht und nicht bei sich selbst, ist er nicht in der Lage den natürlichen Kampf eines jeden Menschen zwischen Gut und Böse in sich auszutragen. Um ihm also seinen eigenen Kampf mit den grundlegenden Mächten zu verdeutlichen, sind Mieze und Reinhold Spielball des Lebens. Das Böse tötet das Gute und Franz muss mit sich selbst eins werden, um sich zu entscheiden, welchen Weg er fortan gehen wird. &quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt machen wir Gedichte des 20.Jahrhunderts. Nach den Ferien halte ich ein Referat über die Neue Sachlichkeit. Vielleicht nehme ich eines von Benns Gedichten. Ringelnatz, oder so. Irgendwer hat Messingstadt geschrieben. Einer hats gemalt. Erinnert mich an Eisenstadt aus &quot;Der Schrecksenmeister&quot;, noch 20 Seiten, dann bin ich fertig und dann werde ich ein Artikel drüber schreiben.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://meliterature.twoday.net/topics/Literatur&quot;&gt;Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Flehentlich</title>
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    <description>Er schrieb mir ne mail:&quot;Hattest du nicht irgendwann einmal erwähnt, dass du gerne Buchvorstellungen bei uns einführen wolltest? Jetzt wäre der passende Zeitpunkt - unsere online-Ausgabe ist etwas rar geworden.&quot; Und im Anhang ein flehentliches: Bitte, bitte.&lt;br /&gt;
Da ich keine Zeit und irgendwie auch keine Lust hatte, über ein Buch zu rezensieren, nahm ich einfach dieses gedankliche Wirrwarr, das ich über &quot;Vincent&quot; von Goebel damals geschrieben habe, schrieb eine Einleitung dazu, merkelte die subjektivsten Ansichten aus und ergänzte am Schluss Verlag, sowie Verkaufspreis. Ich finde den Text für ein Magazin, sei es auch nur die online-Ausgabe &lt;i&gt;[und wirklich: wer liest unsere schon? Vor allem, weil unsere Zielgruppe - 12 bis 25 - nicht gerade gerne online etwas liest. Ich habe gemerkt, dass sich eher Erwachsene für unsere Zeitschrift interessieren und als ich das Magazin damals verteilte, sagte ein Vater zu seinem Sohn, mit der Zeitschrift drohend:&quot;Die musst du lesen!&quot; und der Sohn war stinksauer.] &lt;/i&gt;, ziemlich schäbig und unausgereift, vor allem, weil keiner, der das Buch nicht gelesen hat, weiß, worum es eigentlich geht. Egal. Der Verantwortliche für den online-Kram [er macht auch gerade sein Abi] findet ihn  &quot;suuuuuuper&quot; und will &quot;viele, viele, viele&quot; weitere solche Artikel haben. Wahrscheinlich muss ich jetzt jede Woche ein Buch vorstellen. Nicht, dass mir irgendwann die Bücher ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
[Das Absurde an dem System der online-Ausgabe ist: jeden Tag gibt es nur einen neuen Text. Und dann beklagen sie sich, dass die Seite nicht läuft.]&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:date>2007-10-04T15:17:00Z</dc:date>
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    <title>Eine Literaturfrage</title>
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    <description>Wie siehts aus? Wo, wann, wie schreiben wir? Was ist unser Stil? Darf ich -unser- sagen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so leicht, über Vergangenes zu reden, zu informieren, zu analysieren. Man meint, alles zu wissen, denkt ja, es geht doch, ich weiß es, es geht. Und dann kommt der Dämpfer. Du musst auch aktuell bleiben. Du musst heute, hier und jetzt leben. Es geht eben nicht anders. &lt;br /&gt;
Und speziell auf das eine: Wie definieren wir Gegenwartsliteratur? Aber nicht ab 1968, das ist Vergangenheit, das ist gefestigt. Beatniks, etc &lt;i&gt;[siehe erstes Buch meiner Bücherliste].&lt;/i&gt; Wie nennen sich die Autoren, Schriftsteller von heute? Gehören die ganzen Poetry Slams in die Annalen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennt mir gute deutsche Autoren, die noch leben! Die erst veröffentlichen und neue Stile miteinbringen. In die Kultur. Ich weiß es nicht. Weiß es nicht. Bei mir zu Hause leben nur tote Autoren. Die sind zwar angenehme Mitbewohner, aber wirklich was bringen, können sie nicht mehr. Man kann nur noch schwärmen. Vielleicht hinterfragen. Und vor allem fragen, fragen, fragen und manchmal ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei lebendiger Literatur bekäme ich vielleicht noch Antworten. Und müsste mir nicht von anderen die Erläuterungen aus irgendwelchen Lektürenhilfen anhören. Frisch muss es sein, frisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre da zu empfehlen?</description>
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    <dc:date>2007-09-24T13:00:00Z</dc:date>
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