Vite vite!
Ich muss aufpassen.
Zur Zeit laufe ich Gefahr, in den hysterischen Wahn von vor drei Jahren zu verfallen, als ich meine Realschulprüfung schrieb. Wenn man mich genau betrachtet, wird man wohl bemerken, dass es genau die gleichen Symptome sind. Und bevor ich tränenüberströmt am Tisch des Direktors sitze - so wie vor drei Jahren bei meiner Ex-Direktorin -, zwinge ich mich lieber damit aufzuhören. Leider kann ich Gedanken nicht abschalten. Und Fantasien genauso wenig. Ich versuche auch meine Gefühle nicht jedem zu offenbaren, aber bei meiner Englischlehrerin kamen heute Tränen hervor - ich muss mich in den Griff bekommen.
Dann haben wir auch noch in Religion eine arte-Doku über Glücksfindung gesehen. Die Zahl der Depressivgeborenen in der Welt sei fast unzählbar, weil sich die ausgewählten Probanden durchweg glücklich in ihrem Leben fühlten.
Während ich mich selbst durchlebe und feststellen muss, dass ich trotz meines Alters immer noch nicht dem Stress gewachsen bin, der auf mich zu rollt, wie eine Mörderlawine, merke ich, dass ich müder und müder werde. Ich lege mich mittlerweile fast jeden Tag zwei Stunden hin, weil ich es nicht mehr packe. Ich habe eine scheußliche Angst davor, depressiv zu werden. So depressiv, wie es irgendein Psychiater bei meiner Mutter festgestellt hat (am 27. April wird es ein Jahr her sein, seit sie das letzte Mal in einer Klinik war).
Tanzen tut gut. Außerdem tut es gut, vom Tanzlehrer heimgefahren zu werden. Was nicht gut tut, ist die Tatsache, dass ich ihm gestern Abend den falschen Weg zurück beschrieben habe und nun hoffe ich schon die ganze Nacht, dass er nicht irgendwo in der Pampa feststeckt mit seiner A-Klasse, die nicht mehr ganz funktioniert, wobei seine Fahrkünste ihn auch ohne meine "Hilfe" in solch missliche Lage gebracht hätte.
Lapidare Probleme häufen sich. Ich mach mir aus allem was draus. Noch 29 Tage, dann schreibe ich. Ich habe noch nichts gelernt. Gar nichts.
Zur Zeit laufe ich Gefahr, in den hysterischen Wahn von vor drei Jahren zu verfallen, als ich meine Realschulprüfung schrieb. Wenn man mich genau betrachtet, wird man wohl bemerken, dass es genau die gleichen Symptome sind. Und bevor ich tränenüberströmt am Tisch des Direktors sitze - so wie vor drei Jahren bei meiner Ex-Direktorin -, zwinge ich mich lieber damit aufzuhören. Leider kann ich Gedanken nicht abschalten. Und Fantasien genauso wenig. Ich versuche auch meine Gefühle nicht jedem zu offenbaren, aber bei meiner Englischlehrerin kamen heute Tränen hervor - ich muss mich in den Griff bekommen.
Dann haben wir auch noch in Religion eine arte-Doku über Glücksfindung gesehen. Die Zahl der Depressivgeborenen in der Welt sei fast unzählbar, weil sich die ausgewählten Probanden durchweg glücklich in ihrem Leben fühlten.
Während ich mich selbst durchlebe und feststellen muss, dass ich trotz meines Alters immer noch nicht dem Stress gewachsen bin, der auf mich zu rollt, wie eine Mörderlawine, merke ich, dass ich müder und müder werde. Ich lege mich mittlerweile fast jeden Tag zwei Stunden hin, weil ich es nicht mehr packe. Ich habe eine scheußliche Angst davor, depressiv zu werden. So depressiv, wie es irgendein Psychiater bei meiner Mutter festgestellt hat (am 27. April wird es ein Jahr her sein, seit sie das letzte Mal in einer Klinik war).
Tanzen tut gut. Außerdem tut es gut, vom Tanzlehrer heimgefahren zu werden. Was nicht gut tut, ist die Tatsache, dass ich ihm gestern Abend den falschen Weg zurück beschrieben habe und nun hoffe ich schon die ganze Nacht, dass er nicht irgendwo in der Pampa feststeckt mit seiner A-Klasse, die nicht mehr ganz funktioniert, wobei seine Fahrkünste ihn auch ohne meine "Hilfe" in solch missliche Lage gebracht hätte.
Lapidare Probleme häufen sich. Ich mach mir aus allem was draus. Noch 29 Tage, dann schreibe ich. Ich habe noch nichts gelernt. Gar nichts.
meliterature - 5. Mrz, 14:59






Weil ich auch alles als Problem betrachte.
Dabei gibt es eigentlich (kaum) echte Probleme.
Deshalb: Dreimal tief durchatmen, an einen rosa Elefanten mit Schlittschuhen denken, oder noch besser an "Yoga für Kühe" und dann einfach das bisher gelernte noch ein wenig abrunden.