Kribbeldiekribbeldiekratz
Kribbeldiekrabbeldiekritz
Die Welt besteht aus lieben Studenten, die ihre WGs kleinen Abiturienten zur Verfügung stellen, um ihnen Links mit nützlichen Tipps für die Eignungsprüfung zu schicken und einen vorwahnen, dass die Prüfungskomission nie den eigentlichen Termin einhält.
Meine Deutschlehrerin schrieb mir Freitag:"Verlassen Sie sich auf Ihr Können!" - nicht so ganz, ich werde noch mal mein ganzes Abiturwissen Deutsch durchgehen: welcher Erzähler schreibt hier? Auktorialer, neutraler, personaler, Ich-Erzähler [wobei ich den bei personal unterordnen würde, oh je, wo ist das Buch?].
Das dumme ist ja, ich muss meine Kurzgeschichte analysieren. Das wird wie ein kleiner Schlag ins Gesicht:"Was haben Sie sich bei der Dramaturgie gedacht?" ist dieselbe Frage, wie:"Warum schreiben Sie eigentlich?"
[Ich kanns nicht beantworten.]
Himmelherrgott, warum schreibe ich?
Die ganzen schlauen, beeindruckenden Sprüche sind schon gesagt, schon gedacht, ich will nicht klauen [Ich schreibe, damit ich bleibe - Vincent von Joey Goebel].
Ich schreibe, weil ich schreibe. [wie dämlich]
Ich schreibe manchmal, um meine innere Aufgewühltheit von mir abzulegen, manchmal schreibe ich auch aus Ehrgeiz, aus Hass [fast nie aus Liebe, komischerweise, ich find immer was zu meckern], aus Langeweile, aus Mitleid, aus Melancholie. Ich schreibe auch aus Rache, selten, aber ich tue es.
[Da fällt mir ein, ich muss meine Grundschullehrerin noch einmal aufsuchen und ihr sagen: Madame, ich kann schreiben und nicht nur solche dummen Zusammenfassungen über die Esel oder die Maus, die in der Butter ertrinkt, bei denen Sie gemeint haben, ich hätte kein Talent. Ich bin jetzt in der Lage meine eigenen Lehrgeschichten zu schreiben, Lehren, die daraus bestehen, dass man jeden Menschen gleich lieb haben soll, vor allem, wenn es noch so kleine Fürze sind, wie hier in der Grundschule. Eine Lehre an die Lehrerin: Nehmen Sie gefälligst ab sofort JEDES Kind in den Arm und bevorzugen Sie ab sofort JEDES Kind und schnauzen Sie ab sofort JEDES Kind an, wenn es etwas falsch gemacht hat und gehen Sie nicht nach priviligiert und unterpriviligiert. [Ich glaub, das ist mein psychisches Problem, das ich in mir ersticken muss, bevor es Überhand nimmt.]]
Außerdem und vor allem schreibe ich, weil ich Wörter mag. Ich werd ganz kribbelig, wenn ich in die Tasten haue und auf dem Bildschirm sehe, was die Buchstaben für einen Sinn ergeben, oder wenn ich mit Kugelschreiber schreibe, wobei es oft vorkommt, dass ich die Sätze verschmiere [Linkshänderin].
Ich bin aufgeregt.
Mein Freund meinte, ich solle doch mal ganz ruhig sein, mir keine Gedanken machen, nächstes Wochenende darf ich aufgeregt sein, aber nicht dieses. Ich glaube, ich strapaziere seine Nerven.
Die Welt besteht aus lieben Studenten, die ihre WGs kleinen Abiturienten zur Verfügung stellen, um ihnen Links mit nützlichen Tipps für die Eignungsprüfung zu schicken und einen vorwahnen, dass die Prüfungskomission nie den eigentlichen Termin einhält.
Meine Deutschlehrerin schrieb mir Freitag:"Verlassen Sie sich auf Ihr Können!" - nicht so ganz, ich werde noch mal mein ganzes Abiturwissen Deutsch durchgehen: welcher Erzähler schreibt hier? Auktorialer, neutraler, personaler, Ich-Erzähler [wobei ich den bei personal unterordnen würde, oh je, wo ist das Buch?].
Das dumme ist ja, ich muss meine Kurzgeschichte analysieren. Das wird wie ein kleiner Schlag ins Gesicht:"Was haben Sie sich bei der Dramaturgie gedacht?" ist dieselbe Frage, wie:"Warum schreiben Sie eigentlich?"
[Ich kanns nicht beantworten.]
Himmelherrgott, warum schreibe ich?
Die ganzen schlauen, beeindruckenden Sprüche sind schon gesagt, schon gedacht, ich will nicht klauen [Ich schreibe, damit ich bleibe - Vincent von Joey Goebel].
Ich schreibe, weil ich schreibe. [wie dämlich]
Ich schreibe manchmal, um meine innere Aufgewühltheit von mir abzulegen, manchmal schreibe ich auch aus Ehrgeiz, aus Hass [fast nie aus Liebe, komischerweise, ich find immer was zu meckern], aus Langeweile, aus Mitleid, aus Melancholie. Ich schreibe auch aus Rache, selten, aber ich tue es.
[Da fällt mir ein, ich muss meine Grundschullehrerin noch einmal aufsuchen und ihr sagen: Madame, ich kann schreiben und nicht nur solche dummen Zusammenfassungen über die Esel oder die Maus, die in der Butter ertrinkt, bei denen Sie gemeint haben, ich hätte kein Talent. Ich bin jetzt in der Lage meine eigenen Lehrgeschichten zu schreiben, Lehren, die daraus bestehen, dass man jeden Menschen gleich lieb haben soll, vor allem, wenn es noch so kleine Fürze sind, wie hier in der Grundschule. Eine Lehre an die Lehrerin: Nehmen Sie gefälligst ab sofort JEDES Kind in den Arm und bevorzugen Sie ab sofort JEDES Kind und schnauzen Sie ab sofort JEDES Kind an, wenn es etwas falsch gemacht hat und gehen Sie nicht nach priviligiert und unterpriviligiert. [Ich glaub, das ist mein psychisches Problem, das ich in mir ersticken muss, bevor es Überhand nimmt.]]
Außerdem und vor allem schreibe ich, weil ich Wörter mag. Ich werd ganz kribbelig, wenn ich in die Tasten haue und auf dem Bildschirm sehe, was die Buchstaben für einen Sinn ergeben, oder wenn ich mit Kugelschreiber schreibe, wobei es oft vorkommt, dass ich die Sätze verschmiere [Linkshänderin].
Ich bin aufgeregt.
Mein Freund meinte, ich solle doch mal ganz ruhig sein, mir keine Gedanken machen, nächstes Wochenende darf ich aufgeregt sein, aber nicht dieses. Ich glaube, ich strapaziere seine Nerven.
meliterature - 29. Jun, 12:04










