23
Okt
2007

Titel sucht Titel

Die Bedeutung Gottes hat sich im Bewusstsein der Menschen verändert, steht da auf meinem Papier und ich frage mich wirklich, warum ich das wissen muss. Und überhaupt: der Satz ist zu pauschal, um nach etwas greifen zu können. Eine ungefüllte Phrase, so leer wie der Trog vor der Essenszeit. Übrigens, das ganze Thema: Gott und die Gottesfrage [Ich glaube an Gott, nicht an die Kirche.]. Wir sind Gleichnisse durchgegangen und fanden es toll, einander zuzuhören, um herauszufinden, wer noch an Gott glaubt und wer nicht. Dieses Modeverhalten finde ich schrecklich, vielleicht liegt es aber auch nur an der Einrichtung Schule, dass man sich genötigt fühlt, in kleinem Kreis seinen Senf dazu betragen zu müssen - allem Sarkasmus zum Trotz: ich habe es auch getan und fühle mich nicht besser. Bis zu dieser Schule sah ich meinen Religionslehrer als Verbündeten an, meine Interpretationen werden gerne gelobt und ich dachte mir immer: lass die Schüler da nur reden, sie verstehen nichts davon (Hochmut - eine Sünde, die ich mir abgewöhnen muss) und lächelte meinem Lehrer zu. Jetzt starre ich resigniert auf das Blatt vor mir, das jede Stunde mit etwas Neuem bekritzelt wird. Der Unterricht hat keinen Sinn, er ist einfach nur lächerlich. Eine nette Frau, aber Stur wie ein Ochse. Morgen schreiben wir die Arbeit.
Bei Alex im Religionsunterricht besprechen sie den Tod. Auch so eine Farce. Ich habe ein Tafelbild gesehen:"Wo kann man überall sterben? - Zu Hause im Bett, oder in einem Altenheim." Abstrus! Ich gehe durch den Flur, stelle mich vor eine blondgelockte Frau mit Stretch-Jeans und rotem Rollkragenpulli, schaue zu ihr auf, denn sie ist größer als ich, hole tief Luft und sage:"BahnsteigStraßeEingangAusgangZugCaféteriaBuchhandlungGalerie LadenAutobahnLandstraßeEngeKurveFlugzeug SämtlicheGebäudeKrankenhausDaheim KinoTheaterToiletteHotelBusBettWaldWüsteMeer und überall dort, wo Sie nicht hinsehen!" Und dann hole ich wieder Luft und sage:"Nicht nur alte Menschen sterben. Und sterben kann man auf vielfältige Art und Weise. Richten Sie das mal in Ihrem Unterricht ein!" Und gehe.
Natürlich habe ich ihr das nicht gesagt. Ich hätte aber gerne.

15 im Franzreferat. Jetzt nur noch Deutsch- und Chemiereferat.

Fliegerbombe

Am Saarbrücker Hauptbahnhof (künftiger "Eurobahnhof") hat man unter Schienen eine Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg gefunden, entschärft und wegtransportiert. Heute. Man geht davon aus, dass sich noch andere Exemplare unter der Erde befinden [Ich wohn auf ner Bombe und wenn ich nicht hinseh, geh ich in die Luft.]
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lebendige Leichen

Leben im Fäkalausdruck
Ich bin eine Versagerin. Am liebsten würd ich...
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meliterature - 19. Aug, 08:59
So lala
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...
Du denkst, kassieren wär ein Klacks? Du denkst,...
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Du stehst
Da stehst du unter der Dusche und lässt das Wasser...
meliterature - 7. Aug, 12:23

durstlöschend


Ken Follett
Die Säulen der Erde


Doris Lessing
Das goldene Notizbuch.


Nikolaj Gogol
Die Nase / Der Mantel



Michael Lentz
Liebeserklärung


Benjamin Lebert
Kannst Du


Nick Hornby, Clara Drechsler, Harald Hellmann
A Long Way Down.

ohrenbetäubend


Jack Johnson
In Between Dreams


Panic at the Disco
Pretty.Odd.

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Zuletzt aktualisiert: 20. Aug, 22:37

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